Scanner Persönlichkeit

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es gibt keine Seite die so liebevoll und umfangreich zu den Themen HSP und Scanner Persönlichkeiten ist, wie die Open Mind Akademie. Daher möchte ich einleitend diese zitieren und kann jedem HSP und Scanner nur empfehlen sich dort mal umzusehen!

Man kann auch Multitalent oder Vielbegabter zu einem Menschen mit dieser Begabungsform sagen.

Ausgeprägte Neugier an vielen Themen ist ein Wesen der Hochbegabung, oder in diesem Fall besser gesagt: Vielbegabung. Scanner-Persönlichkeiten haben eine unbändige Neugier auf eine Vielzahl von Themen, die keine Logik dahinter erkennen lassen, und wollen sich am liebsten mit all ihren Ideen sofort und gleichzeitig beschäftigen.

Eine Scanner-Persönlichkeit ist oft (aber zum Glück nicht immer) ein Mensch, der aufgrund seines an Ideen, Eindrücken, Interessen und Möglichkeiten überquellenden Bewusstseins nicht mehr weiß, wann, wo, wie und wozu überhaupt er diese realisieren soll. Oder noch schlimmer: Er leidet darunter. Warum? Die heutige Gesellschaft lebt von Spezialisierung, Expertentum und Zielorientierung. Bereits in Schule und Studium wird den Scannertalenten der übersprudelnde Geist aberzogen.

Quelle: Open Mind Akademie[/vc_column_text][vc_custom_heading text=“Das Leben eines typischen Scanners“ font_container=“tag:h2|text_align:center“][vc_row_inner][vc_column_inner][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]

Da ich mich selber zu 100% in der Scanner Persönlichkeit wieder finde, möchte ich euch hier gerne ein wenig von mir und meinen Erfahrungen erzählen. Es wird heutzutage ja viel Bewusstsein geprädigt. Mach dein Ding, finde deine Bestimmung etc. Was ist aber, wenn man dieses eine Ding nicht hat? Wenn es viel zu viele Dinge gibt? Auch bei der nicht so bewussten Bevölkerung ist der klassische Weg mit dem wir meistens aufwachsen „Entscheide dich mit 16 für einen Beruf und mach ihn den Rest deines Lebens.“. Bis vor kurzem hat das bei mir regelmäßig für Verwirrung gesorgt, weil ich mich einfach nicht festlegen kann was „Mein eines Ding“ ist. Daher halte ich es für sinnvoll, euch in diesem Beitrag mal meinen Weg bis hierher zu dem Thema zu schildern. Ich denke, klassischer kann ein Scanner gar nicht sein 😉 Was genau ein Scanner ist, findet ihr direkt auf der Seite unter „Scanner Persönlichkeit“. Wobei euch das nach diesem Artikel wahrscheinlich auch klar sein wird.

Ich hatte bereits früher viele Interessengebiete und konnte mich in diversen Berufen sehen. Glasbläser, Astronom, Archäologe, Paläontologe, Maler, Schauspieler, Tänzer, Sänger, Make-up Artis. Auch merkte ich, dass ich recht gute lernfähigkeit hatte und Dinge die mich interessieren und an denen ich arbeite schnell gut umsetzen konnte.

Als es so langsam in Richtung Berufswahl ging, vielen Schauspieler, Tänzer und Sänger Aufgrund meines kleines Selbstbewusstseins weg. Maler fiel direkt im Kindesalter weg, da man mir sagte ich könne damit erst nach meinem Tod Geld verdienen. Meine kreative Seite gewann dann die Überhand und so entschied ich mich für den Make-up Artist.

Die Musik hatte ich aber nie ganz außer Acht gelassen und wie es das Schicksal so wollte, bin ich seit meinem 21. Lebensjahr mit Musikern zusammen. Das führte zu einem kleinen Bandprojekt, von dem ich damals und heute große Lust hätte es fortzusetzen, dazu, dass ich hin und wieder Gitarre spiele, singe und es eigentlich auch gerne wieder mit Klavier versuchen würde (früher hatte ich  Keyboard Unterricht).

Bereits mit 18 habe ich eine Geschichte geschrieben. Die Story ist immer noch der Knaller. Was als Fanfiction begann und in den Kreisen sehr viel Zuspruch fand, wartet noch immer darauf bearbeitet und veröffentlicht zu werden. Aber hin und wieder schreibe ich sehr gerne und daraus ist dann später ein Online Magazin entstanden. Das wurde allerdings gegen Anfang meiner Krebszeit beendet. Auch wenn ich unsere wenigen Teamtreffen und das arbeiten an neuen Artikeln und Beiträgen geliebt habe, lebe ich meine Schreibliebe mittlerweile alleine auf meinen Seiten in meinen Blogs aus.

Wo wir gerade bei Seiten sind. Mein erster Freund den ich zwischen 16 und 20 hatte ist Programmierer und zeigte mir damals die ersten HTML Programmierungen. Irgendwie fand ich das spannend und hatte Spaß daran mir eine eigene Seite zu erstellen. Daraus entwickelte sich das Wissen, dass mich heute in der Lage sein lässt meine ganzen Websiten selbst zu machen. Zwar ist mein Wissen da begrenzt, aber ich bin immer sehr zufrieden und bastel gerne mal an neuen Layouts.

Das Malen war immer in meinem Leben. Doch so richtig wieder dazu gekommen bin ich während meiner Chemo durch meine Mama, die vorschlug doch mal mit Acryl zu malen. Das mache ich phasenweise bis heute und es ist eine unfassbar tolle, entspannende Beschäftigung.

Ich bin heute immer noch sehr interessiert in den Bereichen Astronomie und Paläontologie. Früher hatte ich ein eigenes Teleskop, was es dann leider nicht mit in die Stadt geschafft hat. Aber ich liebe die Sterne und den Mond und male auch sehr gerne Universen. Es beruhigt und inspiriert mich gleichzeitg, wenn ich Nachts in den Sternenhimmel schaue. Mein Traum ist es, ein Bett unter einer Glaskuppel zu haben und dabei einzuschlafen während über mir der Mond und die Sterne sind.

Dinosaurier finde ich auch noch mit 31 ziemlich cool und ich hätte extrem Lust mal an einer  Ausgrabung teil zu nehmen. Alles was alt ist finde ich super spannend. Daher auch das Interesse an der Archöologie. Mein kleines Projekt in der Hinsicht ist es, den Stuck in unserem Wohnzimmer wieder vorsichtig freizulegen ;) Vielleicht kommt daher auch das interesse an dem Mittelalter. Ich liebe Mittelaltermärkte und bin dort regelmäßig verkleidet mit einem Heerlager übers Wochenende.

Die Schauspiel Karriere schließe ich mittlerweile aus. Wobei ich extrem viel Spaß am Verkleiden habe und das schlüpfen in Rollen somit gerne auslebe (siehe mittelaltern). Und was das Tanzen angeht, habe ich zumindest bei Liedern die mir gefallen permanent Choreografien im Kopf. Glasbläsern schau ich immer noch sehr gerne bei der Arbeit zu und würde es auch gerne noch mal ausprobieren. 

Nach meiner Krebserkrankung kamen dann 2012 die Echthaarbänder und Weil du schön bist zu meinem beruflichen Weg dazu. Durch meine Erfahrungen und die damit verbundene Entwicklung (nicht nur durch die Krebserkrankung sondern auch durch private Schicksalsschläge), bekam ich schließlich einen Zugang zur Spiritualität und habe sowohl eine Ausbildung in Auraarbeit als auch zum spirituellen Lebensberater gemacht. Zustäzlich habe ich einen Kurs bei Doreen Virtue im Kartenlegen besucht. Erstaunlich wie genau die Karten häufig sind!

Im Jahr 2014 habe ich mir eine Auszeit in meiner Herzheimat Weinheim genommen und mir in dem Jahr viele Fragen gestellt. Witziger Weise hab ich zu dem Zeitpunkt viel Ed Sheeran gehört und dachte “Krass. Der hat so sein eines Ding und das zieht der einfach durch bis er erfolgreich ist.”. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch eine Auszeit aus der Make-up Branche und nach über zwei Jahren Weil du schön bist hatte ich das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Also machte ich diverse Tests a la “Finde deine Bestimmung”. Es kam dann immer sowas raus wie “Ich möchte reisen und unterwegs sein” und trotzdem natürlich Geld verdienen. Damals machte das für mich keinen Sinn, im Gegenteil. Ich war regelrecht verzweifelt weil ich einfach nicht wusste was mein Ding ist. Die eine Gabe die ich habe, auf die ich mich konzentrieren kann und damit mega erfolgreich werde. Diesen Test habe ich bis einschließlich Mitte 2016 regelmäßig gemacht. Ohne Ergebnis, wie ich dachte.

Ich wollte Menschen inspirieren in vielerei Hinsicht und sie dazu motivieren ihren Weg zu gehen. Das habe ich eh schon immer gemacht. Mit Menschen geredet und Pläne geschmiedet wie Menschen ihre Träume leben konnten und das tun was sie wirklich wollen. Gleichzeitig wollte ich aber auch reisen. Weil du schön bis und die Arbeit als Make-up Artist sind ja aber auch ganz schön und schon stand ich wieder da… Mit tausend Ideen und Dingen, aber es fehlte noch irgendwas. Ich hatte das Gefühl ich muss erst etwas erfahren oder kennen lernen bis sich der Kreis schließt und alles zusammen kommt und Sinn ergibt.

In den letzten zwei Jahren machte ich also hin und wieder den Test und sammelte einige Lebenserfahrungen. Es passierten so viele Dinge, dass es gefühlt schon wieder 5 Jahre waren.

Im Herbst 2016 habe ich dann von dem “Träume leben! – Konzept” gehört und da es machte “AAAAH!” und ich spürte ein großes innerliches Lächeln in mir. Da war also der fehlende Teil der es mir ermöglichen würde, mein Leben so zu gestallten wie ich es wollte und mir die Zeit gab, viele meiner Interessen nachzugehen und gleichzeitig finanziell abgesichert zu sein.

Relativ zeitgleich las ich dann das erste Mal von der Scanner Persönlichkeit und plötzlich ergab alles auch einen Sinn. Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach meinen Ding und bin nicht mal auf die Idee gekommen, dass es für manche Menschen normal ist viele Dinge zu machen, zu können und Spaß daran zu haben.

Plötzlich fühlte ich mich nicht mehr anders, sondern wusste, es gibt noch mehr Menschen denen es genauso geht wie mir. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit und das man selbst ok ist, gab und gibt mir ein große Entspannung! Wer möchte sich schon isoliert und alleine fühlen? Deswegen finde ich es so wichtig meine Geschichte mit euch zu teilen und dafür zu Sorgen, dass es, was den Lebensweg angeht, zwei Unterschiedliche Typen gibt. Den Scanner und den Taucher (jemand der sich auf eine Sache konzentriert und diese bis zur Perfektion macht –  jemand der also sein eines Ding hat). Aber wenn ein Scanner auf der Suche nach seinem einen Ding ist, wird er einfach nur ratlos und frustriert zurück bleiben.

Also lade ich euch ein, diesen Beitrag gerne mit euren Freunden zu teilen und somit für ein wenig Aufklrungsarbeit in dem Bereich zu sorgen. Gerne tausche ich mich mit euch auch per Mail darüber aus 🙂

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